Villeneuves Abschluss der Wüstensaga ist Reduktion statt Eskalation. Drei Minuten Stille auf einem Sandwurm. Wenn ein Blockbuster sich das traut, gewinnt er.
Ducournaus Folge-Werk zu "Titane". Eine Diabetikerin, eine Zucker-Manufaktur, ein Albtraum. Cannes-Sieger 2026, Walkout-Quote in Deutschland: 23%.
Bong nach "Parasite" — und es ist sein lustigstes Werk seit "The Host". Pattinson, der achtzehn Mal stirbt und acht Mal davon witzig.
Nolans Sequel folgt Edward Teller und der Wasserstoffbombe. 70mm-IMAX-Drama, in dem geredet wird wie bei Sorkin und Schweigen herrscht wie bei Bergman.
Corbet weigert sich, ein zugängliches Werk zu machen. Drei Stunden 35. VistaVision. Eine Pause in der Mitte. Und doch: das Filmerlebnis des Jahres für alle, die durchhalten.
Pixar mit dem mutigsten Move seit "Up": Riley ist 28, geschieden, in Therapie. Die Emotionen sind älter geworden. Und müder.
Cruise ist 64 und hängt sich an einen Bombenkran über Petra. Wir glauben ihm jede Sekunde.
Demi Moore ist nicht mehr dabei. Sigourney Weaver übernimmt. Und die Maschine spuckt diesmal keine Doppelgängerin aus, sondern etwas, das viel schlimmer ist.
Benoit Blanc löst einen Mord in einer katholischen Kongregation auf Cape Cod. Glass Onion war Pop, das hier ist Theologie.
Carmy macht eine Pop-up-Restaurant-Tour durch Italien. Eine Episode pro Stadt. Mit Untertiteln. Und Tränen.
Kommentare (318)
"Saccharine" über "Mickey 17"? Mutig.
Bin nicht ganz einverstanden mit Platz 2 — aber ich verstehe das Argument. Bong macht Filme für ein riesiges Publikum, Ducournau provoziert ihres. Beides legitim. Wäre für mich aber andersrum.
Wo ist "Anora 2"?
Habe es gefühlt drei Mal in der Liste gesucht und nicht gefunden. Mara, war das Absicht oder ist es einfach durchgerutscht?